Der Untergang der Pharisäer

Hochmütig, Stolz und voll Selbstvertrauen
Schritten die stolzen Pharisäer daher
Die Menge wich allein vom Schauen
man respektierte und ehrte sie sehr

Fürs ständige Fasten sollt‘ man sie ehren
sie verzehnteten Minze, Kümmel und Dill
man sah sie überall beten und andächtig lehren
sie spendeten, wenn andere es sahen, besonders viel

Aus Nazareth kam nun ein Rabbi daher
er lehrte anders, er sprach mit den Sündern
die Vollmacht der Worte beeindruckte sehr,
seine Lehre wurde bestätigt mit Wundern

Das irritierte die Schriftgelehrten und Pharisäer
Ein Rabbi, der anders lehrte als sie?
Man einigte sich sogar mit den Sadduzäern
Diesen gilt’s zu verwerfen, doch wie?

Man suchte nach einer Klage zum Tode!
– beklagte der Jünger mangelnde Pietät-
sie fasteten nicht, aßen unreine Brote
doch war es fürs Volk wohl zu spät

Bezaubert zu sein schien der Pöbel, die Menge
dem Jesus aus Nazareth hörte man zu
die alten Rabbiner jedoch brachte das in die Enge
nach Rache sinnend verlor man die Ruh

Man versuchte entlarvende Streitgespräche
Ja Meister, wem gehört nun der Zoll?
und wer ist mein Nächster, wer? – spreche!
Diesen zu lieben, wär das glaubensvoll?

Und kann ein von Gott gesandter Prophet
So demütig sein mit den gottlosen Zöllnern
Mit ihnen speisen und reden von früh bis spät
das Urteil: Dieser ist ein Genosse von Sündern

Zu all dieser schrecklichen Provokation
klagte der Messias sie nun auch noch an
an Kritik gab es eine ordentliche Portion
sie seien Heuchler und Sünder jedermann!

Sie, an deren Kleidung keine Quaste fehlte
sollten nicht leben nach Moses Gebot?
Jesus sagte, dass Gott sie nicht zählte
zu seinem Volk, denn sie wären tot!

Selbsgerechtigkeit sprach nun: es reicht
man sprach nun offen von Mord
man verbündete sich gar mit dem römischen Reich
mit bösen Verrat bekämpfte man das Wort!

Triumphierend am Kreuz rief man bald:
„Bist du der Messias, so steig doch herab“
Sie freuten sich außer Rand und Halt
so brachte man Jesus ins Grab

In all dieser Zeit erkannten sie nicht,
die Rettende Liebe, die Worte der Wahrheit
Verwirft man die Gnade, bleibt nur noch Gericht
Verwirft man Jesus, bleibt ewiges Leid!

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Counterpoints (1): Taufe

Eine große Gefahr, die ich im Bloggen sehe, ist es Unfrieden zu stiften. Vor allem kritische Artikel haben die Gefahr Fragen aufzuwerfen, die so nicht geplant waren. So stehen meine Leser und ich selbst in der Gefahr z.B. meine Kritik an den Russlanddeutschen nur bei den anderen zu sehen. Nach dem Motto: Was bin ich froh, nicht so zu sein, wie die anderen. Das große Problem ist doch, dass wir (wir einzeln und höchstpersönlich) gesündigt haben und der Vergebung benötigen. Auch bei Positionierung bei kontroversen Themen gibt es diese Option: Man verurteilt entweder den Autor (als ob dieser seine Meinung einfach so biegen und ändern könnte) oder man nimmt Gedanken auf, um mit einem unnötigen Stolz herunterzuschießen. Mit dem folgenden will ich weder jemand belehren, noch konvertieren noch zur Streitsucht aufbringen, aber ich beanspruche die Freiheit meine Position darstellen zu dürfen!

Persönliche Geschichte

Ich wurde als Kind in Kasachstan in einer halbillegalen-halbkommunstischüberwachten lutherischen Kirche getauft. Ich weiß vom dortigen Pastor nichts. Meine Eltern waren (und sind es immer noch) überzeugte Atheisten, sie tauften mich, weil es jeder der Deutschen es so im Dorf praktizierten. Sie gingen nach der Taufe nie wieder dort zur Kirche. Meine Taufpaten waren, da legte meine Mutter wert drauf, sehr anständige Leute, aber ebenfalls praktizierende Atheisten. So blieb meine Familie evangelisch, und wurde 1997 (da war ich 8) als luth.-evangelisch in den Papieren eingetragen. Bis heute zahlt meine Mutter und mein Bruder Kirchensteuer obwohl sie wirklich alles an Religion und Glaube verachten. Durch eine sehr ungewöhnliche Vorsehung kam ich zum Glauben an Christus. Es ist eine besondere Geschichte, die an anderen Stellen erzählt wurde. Nun war dies in einer Baptistengemeinde. Da ich noch meine Familie noch irgendwas auch nur in den entferntesten Verwandten etwas an christlicher Tradition hatte, war für mich klar, dass ich mich taufen lassen werde. So bin ich also tatsächlich ein klassischer Wiedertäufer geworden. Ich wurde zweimal getauft.

Die Wiedertäufer

Jahre später als ich die Geschichte oben in einem Kreis liberaler Theologen erzählte, ging ein Raunen in die Ecke. Erst damals bemerkte ich, dass in meiner persönlichen Geschichte durchaus etwas anstößiges liegt. Ich hätte immerhin die „eine Taufe“(Eph.4,5) in Frage gestellt. Wobei hier ja von der einen (im sinne von einzig wahren) christlichen Taufe die Rede ist, und nicht von einem Ereignis, dass sich auf gar keinen Fall wiederholen darf (im Sinne von einmalig). Witzig und völlig irritierend war, dass die selben Theologen die Irrtumslosigkeit der Schrift, die Jungfrauengeburt und ähnliches verwarfen. Man hatte also offensichtlich für die modernsten Züge Verständnis, aber bei der Taufe hörte das Verständnis seltsamerweise auf. Man beachte wie hart z.b. die Augustana von den Wiedertäufern redet.

Wildern bei der Bundestaufe

Auf jeden Fall und man darf mich korrigieren, wird von Vertretern der Bundestaufe gerne von einem Bundeszeichen gesprochen, vergleichbar der Beschneidung. So wird  eine ganze Familie (wie bei Noah, Abraham) etc unter einen Bund genommen, so dass eine Bundestaufe immer zeigt, Gott liebt dich und will einen Bund mit dir,noch bevor du dich für ihn entscheiden konntest. Und so wie ein Jude aufgrund der Beschneidung ständig daran erinnert wurde, hey du bist besonders, du bist erwählt, Gott hat ein Bund mit deinem Volk und dass ihn antrieb zur Heiligkeit, zur Absonderung, zur Treue an Gottes, so ist das mit der Taufe. Einem getauften Kind sagt diese ständig: Du hast das Bundeszeichen Gottes, und dass willst du jetzt durch Unglauben von dir Stoßen? (Dann bleibt logischerweise auch nur der Bundesfluch). Eine super Darstellung dieser Gedanken findet sich bei Ligon Duncan „Covenant Theology„.

Beim Lesen seiner umfangreichen Ausführungen zur Bundestaufe kam ich zum Ergebnis, dass meine Glaubenstaufe auch eine Bundestaufe war. Keines der von ihm angesprochenen Elemente dieses Bundeszeichens (z.B. dass es nicht retten kann) würde mir in meiner Glaubenstaufe fehlen. Was ich sagen möchte: Ich habe durch das Lesen eines Presbyterianers über die Kindertaufe sehr viel Trost über meine Taufe erfahren. Bisher war die Taufe für mich ausschließlich ein öffentliches Bekenntnis des persönlichen Glaubens (Vor allem 1. Tim.6,12 war hier für mich ausschlaggebend), der Bundesgedanke war mir fremd. Obwohl eigentlich gerade unsere Gemeinde ständig betonte, die Taufe ist „der Bund eines guten Gewissens“. was es genau bedeutete blieb mir verborgen, und ich erkenne welch unglaublicher Trost dahinter liegt zu wissen, Gott tritt in einem Bund, es ist dahinter ja eine sehr große Heilszusage verborgen, die in viel Not viel Kraft schenken kann. All dies beziehe ich übrigens auf meine Taufe als Erwachsener, ich habe aufgrund oben beschriebener Situationen wirklich Mühe dahinter irgendeine Art von Gottesfurcht zu entdecken (Man beachte, dass selbst zur Urzeit nicht nur das Volk Israel eine Beschneidung praktizierte, und nicht immer war die Beschneidung ein Bundeszeichen)

Fragen und Einwände

Zunächst einmal respektiere ich unterschiediche Taufverständnisse im Rahmen der Rechtgläubigkeit. Wie ich schon oben schrieb, will ich niemanden verprellen. Bei der Bundestaufe verstehe ich aber noch diese Dinge nicht:

a) Warum gibt es Paten? Ich meine Beschneidungspaten gab es ja nicht

b) Die Beschneidung galt nur den Männern, hier zieht die Parallele nicht. Zum Neuen Volk Gottes wird man nun nicht durch Beschneidung des Fleisches, sondern durch die Beschneidung des Herzens hinzugefügt, dieses Zeichen ist Männern und Frauen offen.

c) aus b folgt auch: Wenn ein Amoriter, Moabiter oder ein anderer Ausländer sich dem Volke Gottes anschloss (Vgl. im Buch Ester und an anderen Stellen Konvertiten), so nahm er das Bundeszeichen auch als Erwachsener an. Wenn man das Bild übernimmt, so gibt es ja den Bund Gottes nur mit solchen „Ausländern“, die das nicht von Natur oder ähnlichem haben. Ich meine, ich kann für meine Kinder nicht den Bund Abrahams beanspruchen, nur der Gläubige darf es.

 

Welche Fragen habt ihr an die Glaubenstaufe?

 

Die Pharisäer sehen sich bestätigt

Die Pharisäer suchten verzweifelt nach einer Möglichkeit Jesus und seine Nachfolger zu diskreditieren. Jesus war einfach zu demütig um das zu sein, wass er zu sein beanspruchte: Nämlich die Erfüllung aller Verheißungen an Israel. Was dieser Freund der Zöllner, dieser arme ungebildete Zimmermann soll die Erfüllung der dicken Prophetien sein? Zähneknirschend musste man sich eingestehen, dass er die Schrift bis ins Detail kannte und auch noch besser dem Volk erklärte. Auch konnte man keine Anklage vorbringen. Aber halt, doch da waren Dinge: War diese Dienstbereitschaft selbst am Sabbat nicht zu viel des Guten? Es ist doch immerhin das heilige Gebot Mose, dass Jesus hier brach, so leichtferitg brach, so regelmäßig, ständig unterwegs und voll Gnade, voll Hilfsbreitschaft machte er die Mengen gesund und spottete so jahrhundertealten Traditionen

Als man genauer sah, erkannte man noch viele weitere Fehler, vor allem unter seinen Nachfolgern. Ein echter Messias hätte sich niemals einen solchen Haufen ausgesucht. Man stelle sich vor, sie fasteten nicht. Als wäre Israel nicht bedrückt durch die Römer, als wäre der Messias schon da. Man stelle sich auch vor, welch Graus und Schrecken, sie nahmen Mittags die Speise (und man wahr schon dankbar, dass sie nicht am Sabbat die Ähren pflückten…ach halt, das auch noch) mit ungewaschenen Händen zu sich. Voll Selbstzufriedenheit rieben sich die Pharisäer die Hände: Sie wussten sich bestätigt! Solche Menschen können nicht die Jünger des echten Messiases sein. Jeder gute Mensch wusste doch, dass man sich mit ungewaschenen Händen verunreinigt, und zwar klingt das immer so simpel, rein, unrein, aber schließlich ist der Leib eine Schöpfung Gottes (hätten sie das NT gekannt, würden sie sogar hinzufügen: der große und heilige Tempel Gottes) nach seinem Ebenbild. Und ist mann ungewaschen Brot, so steht man in Gefähr unreine Hände zu seinem Mund zu führen…Und die Möglichkeit unrein zu werden ist so vielfach, ein Kadaver hier, ein Heide dort…Und ist man erstmal unrein, ist keine Gemeinschaft mit Gott möglich. Man stelle sich vor, solche unreinen und gleichgültigen Menschen wollen dann noch in den Tempel die Gemeinschaft mit Gott suchen…Und dieser Mensch behauptet er wäre mehr als der Tempel, dann würde er diese Unreinen niemals in seiner Nähe dulden.

So standen die Pharisäer und wuchsen in ihrem Stolz. Jesu erscheinen bestätigte sie weiterhin in ihrem Weg. Und voller Selbstherrlichkeit und Selbstverliebheit gingen sie an der Gnade vorbei. Weiterlesen „Die Pharisäer sehen sich bestätigt“

Russlanddeutsche Exklusivität

Das folgende mag bissig, zynisch und hart sein, aber es ist auch besorgt und aus Liebe geschrieben. Ich schreibe das, weil ich dazugehöre:

Meine lieben Russlanddeutschen Christen, ja genau ihr mit der biblischen Kleidung, der biblischen Haartracht und biblischen Familienplannung. Warum legt ihr so viel Wert auf das Äußere und so wenig auf das Innere. Ein weibliches Gemeindemitglied welches in Hosen zum Gottesdienst kommen würde, würde sofort die ganze Härte der Kirchenzucht zu spüren bekommen, aber trägt Sie Rock und ist aber unfreundlich, gehässig, neidisch, zornig, voll Rachsucht, dann ist das alles nichts, und das alles wird übersehen und vergeben, denn es geschieht ja von schwachen Kindern. Wie viele Christen treffe ich unter den Russlanddeutschen die Jahrelang an ihren Rachegefüllen versagen, sie wachsen im Glauben nicht, sie kennen das Evangelium kaum, sie können nicht vergeben, vielleicht weil Sie die Vergebung nicht kennen? Aber kaum einer scheint das zu bemängeln, denn die Kinder sind keusch und zahlreich. Der Vater ständig auf den Kirchenbaustellen, um den vorhandenen Palast noch herrlicher zu machen…. Denn das Haus Gottes ist ja der Versammlungsbau seit es dem Tempel nicht gibt. Sollte Jesus wirklich gesagt haben: Im Geist und in der Wahrheit sollt ihr mich anbeten? ( Joh 4,23). Die Kinderarbeit läuft ja gut, aber leider hat man schon vergessen, was man den Kindern genau erzählen soll. Es sind viele Geschichten, das Ganze wird aber übersehen. Die alten Omas weinen in den Reihen in jeder Gemeindestunde um ihre verlorenen Enkel, aber noch nie haben Sie über die Sünder der Stadt geweint. Oft schließt sich jahrelang riesigen Gemeinden nicht ein Außenstehender an. Von Einheimischen will ich gar nicht reden. Obwohl keiner von uns ein Theologe ist, versteht niemand die Schrift besser als wir. So haben wir unsere Lieblingstexte, z.B. 1. Tim 4,1-3: „Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten werden etliche von dem Glauben abtreten und anhangen den verführerischen Geistern und Lehren der Teufel“. Die Abtrünnigen und Abgefallenen und Verführten sind dann immer die anderen. Die Gottlosen Kirchen. Der Gottlose Staat. Der Staat ist eh so verdorben, dass er kurz davor steht öffentlich den Antichristen über sich zu setzen. Aber in einem ist er gut, nämlich in der sozialen Versorgung. So duldet man (ohne jede Zucht oder Ermahnung oder Sanktion) Faulpelze, die auf Staatskosten ein gutes Leben führen… Hier tut wohl ein böser Staat Gutes? Üblicherweise hat man eine Gemeinderegel und zu dieser musst jeder Reihenchrist sich bekennen. Jedoch ist es oft nur ein äußeres Bekennen. Selbst die Riege der Gemeindeverantwortlichen ignoriert oft einzelne Punkte vollständig. Will ein Außenstehender aber hinein und sieht dahinter nur Tradition, die er tolerieren möchte: Dann kommen aber schnell die Strengen: Ne ne, du musst schon ganz dahinter stehen, sonst kannst du nicht Mitglied sein. Als ob niemand die Heuchelei sieht? Und selbst wenn niemand sie sehen könnte, Gott sieht sie. Wie wollen wir vor ihm bestehen? Ich fürchte, wir sind schon so gesetztlich geworden, dass wir nicht mehr erkennen können, dass möglicherweise die vielen Warnungen an die Pharisäer genau uns betreffen. Wann tuen wir dafür Buße und glauben an das Evangelium?  Neben den geschriebenen Regeln, gibt es viele ungeschriebene, die wichtig sind, die mündliche Beschlüße einer Gemeinde sind, die die Macht hat zu binden und zu lösen. Und obwohl ich nun schon über 10 Jahre Mitglied meiner Gemeinde, kenne ich immer noch nicht alle mündlichen Beschlüße. Die Mündlichen Beschlüße und die Gemeinderegel sind uns sehr heilig, aber was ist mit Gottes Wort? Das lesen wir natürlich täglich, denn wenn wir es einige Tage ausließen, stünden wir in der Gefahr unser Heil zu verlieren? Das Heil ist sowieso eine sehr gebrechliche Sache. So existieren bei Russlanddeutschen auch Gemeinden wo fast niemand von den strengen Mitgliedern auch nur eine Ahnung hat was Heilssicherheit ist, was Freude an der Errettung ist. Denn die eigene Errettung gilt es ja fest zu halten, denn wir müßen unbedingt bereit sein bei der Wiederkunft Christi. Wiederkunft Christi, dass ist sowieso unser Lieblingsthema, hier haben wir unsere Meinung und Theologie zu 100,00% Prozent von Dispensationalisten (und hier will ich das erstmal gar nicht so sehr kritisieren) übernommen, obwohl wir sie für etwas verachten, was wir „Calvinismus“nennen (sie selbst sind es ja nicht, aber für uns zählt nur das, wie wir es verstehen). Wenn diese Christen nun so irren in so klaren Lehren, wie kann es sein, dass sie die Endzeit richtig begreifen?  So denken wir, dass wir Gott dienen, wenn wir es auf „der Bühne“ tun, sei es singen, musizieren, der Dienst im Alltag, der unsichtbare und harte, der wird nie (ich habe es wirklich noch nie gehört, dass man darüber von der Kanzel sprach) erwähnt. Für heute soll noch dasgenügen. Meine Lieben, kennen wir überhaupt noch das Evangelium von Jesus Christus? Ich habe nicht einmal Christen in unseren Gemeinschaften positiv über den Islam reden gehört, weil die Moslems noch Sitten kennen, noch streng sind, noch große Familien haben und die Frauen noch ihre Häupter bedecken. Aber kennen die Moslems Christus? Auf welches Niveau sind wir schon gefallen? Kennen wir noch das Evangelium, dass der Sünder (also du und ich) gerecht werden allein aus Gnaden durch den Glauben an Jesus Christus. Wann legen wir unseren rechthaberische, haarspalterische und aufmümpfige Rechthaberei ab?

Matth. 23, ab Vers 23: Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr verzehntet die Minze, Dill und Kümmel, und lasst dahinten das Schwerste im Gesetz, nämlich das Gericht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Dies soll man tun und jenes nicht lassen.Ihr verblendeten Leiter, die ihr Mücken seihet und Kamele verschluckt!Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist’s voll Raubes und Fraßes!Du blinder Pharisäer, reinige zum ersten das Inwendige an Becher und Schüssel, auf das auch das Auswendige rein werde!Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr gleich seid wie die übertünchten Gräber, welche auswendig hübsch scheinen, aber inwendig sind sie voller Totengebeine und alles Unflats!Also auch ihr: von außen scheint ihr den Menschen fromm, aber in wendig seid ihr voller Heuchelei und Untugend.Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Propheten Gräber bauet und schmücket der Gerechten Gräberund sprecht: Wären wir zu unserer Väter Zeiten gewesen, so wollten wir nicht teilhaftig sein mit ihnen an der Propheten Blut!So gebt ihr über euch selbst Zeugnis, dass ihr Kinder seid derer, die die Propheten getötet haben.Wohlan, erfüllet auch ihr das Maß eurer Väter!Ihr Schlangen und Otterngezücht! wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?

Christliche Härte

Eine der Lektionen, die mich Gott in seiner Vorsehung lehrte, war etwas, was ich Christliche Härte nenne, womöglich wäre „Männlichkeit“ oder „Stärke“ der biblischere Begriff um das zu beschreiben, was ich meine:

Wachet, stehet im Glauben, seid männlich und seid stark! ( 1 Kor.  16,13)

Einige Lehren:

  • Ein Christ ist hilfsbereit ohne ein Bimbo zu werden. Er sucht nach stabilen (Lösungen, langanhaltenden Hilfen statt schnellen Abmilderungen, die (sind diese erst wieder weg) das Problem nur größer werden lassen. Dafür darf er dann häufig genug Spott hören, dass er ein Heuchler ist, dass er immer behauptet, Christen lieben die Nächsten, aber in der Tat komme er nicht nach (Man rede nur mal mit einem Drogensüchtigen über seine Geldsorgen um genau diese Vorwürfe zu hören zu bekommen)
  • Ein Christ ist nicht  ein Waschlappen à la Flanders (der Didelidu-Christ aus der Serie Simpsons). Er fährt eine klare Linie. Selbst in der Frage ob er der eigenen Familie gefallen soll, entscheidet er sich für die Nachfolge Christi.
  • Ein Christ hat eine klare Kante. Bei allem Verständnis ist er ein kompromissloser Nachfolger Christi. So sucht er weder bei sich noch bei einem Ratsuchenden eine Entschuldigung für Sünde (in den Vorfahren, in der Erziehung, im Staat etc…), denn er weiß: „Alle haben gesündigt“
  • Sein Bekenntnis zu Christus führt dazu, dass er herausfordert, anstößt, provoziert. Selbst beim nachsichtigsten Verhalten muss er sich einfach immer wieder für Christus entscheiden, zur allgemeinen Empörung!
  • Ein Christ weiß (und ich glaube das vergessen wir beim Dienst an unseren Nächsten am Häufigsten) dass er seinen Nächsten nicht erlösen kann, er kann nur ein Wegweiser (mit all seinen Macken, Kratzern und Ecken) auf Jesus Christus sein.
  • Ein Christ wird nur Gott anbeten und nicht seinen Nächsten, auch wenn es seine eigene Mutter, Ehefrau, Ehemann oder Kinder sein sollen.

Was denkt ihr?

Ich liebe dich, aber nur unter diesen Bedingungen…!

barmherziger_Samariter

Einer meiner Freunde hat recht große Probleme in seiner Ehe. Die Ehefrau sagte ihm, dass Vergebung und Versöhnung nur möglich ist, wenn er verschiedene Anforderungen erfüllt. Nun warf er sich mächtig ins Zeug. Als aber die To-Do Liste erfüllt wurde, lag plötzlich eine weitere vor. Wohlgemerkt, ich rede hier nicht von ehelicher Treue, sondern Aussagen, wie “ du musst romantischer werden“, „du musst mir mehr Freiräume geben“ etc… Übrigens, einen beachtlichen Anteil an der Krise in dieser Ehe, haben auch beide Elternteile des Paares. Die eigenen Eltern des Betroffenen versagen ihm jegliche(!) Unterstützung, wie materiell oder beratend, da er sie als jugendlicher (also über 10 Jahre her) „enttäuscht hätte“. Die Schwiegermutter wiederum scheint größte Freude dabei zu haben, Öl ins Feuer zu gießen, wie konnte ihre Tochter sich nur so einen seltsamen Ehemann aussuchen….

Dieses Beispiel erzähle ich als Illustration für Folgendes: Wenn ich Liebe als das wirklich mindeste definiere, nämlich die Fähigkeit zur Gemeinschaft und Toleranz, dann stelle ich fest, wie oft diese Liebe einem verweigert wird, da man den Anspruch dafür erst verdienen muss. In der Praxis sieht das dann so aus: „Ich kann dir nicht helfen, in diese Misslage, in der du bist, hast du dich schließlich selbst reingebraucht, warum warst du auch so blöd, um…“ (Mit beliebigem Ausfüllen). Ach ne, welches Problem ist denn nicht (zumindest zu einem Teil) selbst verschuldet. Wenn ich keine Probleme hätte, würde ich doch gar keine Hilfe brauchen. es hat lange gedauert, bis ich verstanden habe, dass diese „Liebe mit Bedingungen“ gar keine Liebe ist. Liebe kann man hier auch mit Brüderlichkeit, Freundlichkeit, Treue, Hilfsbereitschaft ersetzen. Einmal brach ein mir sehr wichtiger Mensch mit mir jeglichen Kontakt ab, weil ich eines unserer Kinder so nannte, wie er es sich nicht wünschte. Zu einem anderen Zeitpunkt wurde ich dafür verachtet, dass ich Abitur habe und Studiere, mit der Anmerkung: „Christen, die studieren, darf man nicht trauen“. Die Beziehung zu meiner Mutter ist ebenfalls sehr angespannt, denn Sie ist sehr unglücklich über mich, erfülle ich doch ihre Vorstellungen nicht. Als ich einen beachtlichen Teil der Ansprüche wett machen konnte, wurde die Liste einfach entsprechend um weitere erweitert. Man ist also nicht einen Schritt weiter gekommen auf der Akzeptanz. Hier möchte ich nicht von der anderen Seite vom Pferd fallen, und entgegenrufen, wenn du mich nicht akzeptierst, dann liebe ich dich auch nicht, denn dann würde ich in die selbe Falle tappen (auch wenn die Versuchung dafür manchmal groß ist). Einmal, habe ich eine falsche Entscheidung getroffen, und habe dieses Szenario sehr deutlich zu spüren bekommen: Wir haben als Familie mal eine eher ungeschickte Wohnungswahl getroffen. Nach nur einem Jahr sind wir dann wieder umgezogen, und als ich einige um Hilfe frug, kam die Antwort prompt: „Warum sollte ich dir jetzt helfen, wärst du doch bloß nicht so doof, dahin zu ziehen“. Das mit dem Umzug ist natürlich eine Kelinigkeit, aber wenn Beziehungen über Jahre leiden, weil wir zu stolz zum Vergeben sind, dann ist die Lage eine ganz andere. Hier zeigen Sünden über Generationen ihre Wirkungen. Weiterlesen „Ich liebe dich, aber nur unter diesen Bedingungen…!“

Übersicht über den Römerbrief

Bei der Familienandacht haben wir die letzten Wochen gemeinsam den Römerbrief betrachtet. Zum besseren Einprägen des Inhalts habe ich ein Inhaltsverzeichnis erstellt. Diesmal konnte ich überhaupt den Roten Faden in diesem Schreiben entdecken. Den starken Bezug zu Israel kann ich aber noch nicht richtig einordnen, auch im dritten Kapitel ist mir ein Abschnitt unklar geblieben. Vielleicht kann mich jemand unterstützen!?

Das Amt des Paulus und Vorstellung

Röm 1,1-15

„Ich bin ein Schuldner der Griechen und der Nichtgriechen, der Weisen und der Nichtweisen;

Starkes Evangelium aber Gottlose Menschheit

Röm 1,16-32

„Und weil Sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, so dass sie tun, was nicht recht ist“ (V.28)

Jeden Unrechten erwartet unendliches Gericht…

Röm 2,1-16

„Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz hören, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein.“

…unabhängig von der Kenntnis des Gesetzes

Röm 2,17-29

„Du rühmst dich des Gesetzes, und schändest Gott durch Übertretung des Gesetzes?“

Unklarer Abschnitt

Röm 3,1-8

Die Rechtfertigung von Sündern aufgrund von Gnade durch Glauben

Röm,3,9-31

„…und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.“ Weiterlesen „Übersicht über den Römerbrief“

Von der Bewahrung der Heiligen (Teil 2)

Nachdem ich meinen ersten Artikel schrieb ist mir klar geworden, dass ich nur an der Oberfläche gekratzt habe, vielleicht wird das ja hier eine ganze Serie zum Thema.

Ich erinnere mich an einen Bruder, der (obwohl er auch an den Abfall von echten Gläubigen zu glauben schien) mir , als ich ihn über meine Zweifel und Abfallängste berichtete,  zusprach: Gott hat dich nicht dafür gerettet, damit du wieder verloren gehst. Wohl gesprochen, dachte ich als damals 16-jähriger, aber wie willst du das aus der Schrift beweisen? Nun, fangen wir an:

  • Gott erwählt sich ein Volk zur Heiligung (natürlich Eph 1,4 wie er uns denn erwählt hat durch denselben, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir sollten sein heilig und unsträflich vor ihm in der Liebe) aber auch z.B. 5 Mo 7,7f… Anders ausgedrückt: Wenn Gott einen Plan mit meinem Leben hat, ist er auch gewillt, diesen durchzuführen.
  • Oder denk an diese Begebenheit: Lazarus (ein offensichtlich Gerechter) stirbt und erreicht also endlich sein Ziel, warum lässt Jesus zu, dass Lazarus wiedererweckt wird, wenn er damit wieder in der Gefahr stünde das Ziel zu verpassen.  Ich meinte, er müsste sonst Maria vor allem damit trösten, das Lazarus am Ziel ist. Was ein Elend, Lazarus wieder in solch hohe Gefahr zu stellen, sein Heil zu verlieren, so wäre er wenigstens sicher vor dem ewigen Tod. Warum gibt die Bibel überhaupt dem irdischen Leben eines Gläubigen so hohen Stellenwert? Oder denken wir an die Erweckung von Tabea (Apg 9, ab V.36). Warum tröstet Petrus die Gläubigen nicht damit, dass Tabea nun doch das Ziel erreicht hat und gibt Tabea (übrigens in einer Zeit von Verfolgung) der Gefahr preis, dann doch abzufallen. Man stelle sich hier den Horror vor, Tabea wird erweckt und wendet sich dann vom Glauben ab, dabei war sie ja schon einmal am Ziel. Wird Petrus für ihren Abfall dann schuldig sein? (Ich argumentiere etwas närrisch)
  • Tatsächlich ist der Begriff Errettung einer, der intrinsisch schon eine ewige Errettung meint, wie Spurgeon feststellt: Hätte ich geglaubt, was manche predigen, dass es nur eine zeitweilige, eigentlich belanglose Errettung gäbe, wäre ich dafür kaum dankbar gewesen. Aber als ich wusste, dass Gott seine Erlösten mit einer ewigen Erlösung rettet, als ich wusste, dass er ihnen eine ewige Gerechtigkeit gibt, als ich wusste, dass er sie auf ein ewiges Fundament der ewigen Liebe stellt und sie in sein ewiges Königreich bringen wird, ja, da habe ich gestaunt, dass eine solche Segnung gerade mir zuteil geworden war!  Was soll eine Errettung wert sein, die jederzeit davon abhängt, ob ich in Treue sterbe (obwohl jeder echte Gläubige in Treue sterben wird, was hier aber nicht die Frage sein soll). Ich denke, der Lieblingssatz eines Arminianers ist „das Ende krönt“, aber damit bin ich erst ganz ganz kurz vor dem Tod wirklich errettet, die Zeit dazwischen muss ja schauen wie ich das Rettungsseil festhalte und auf keinen Fall loslasse, was noch keine Errettung ist, denn ich stecke ja noch in der Not fest.
  • Die Bibel lehrt nur eine einmalige Wiedergeburt. Ich habe noch nie jemanden, selbst bei den wildesten „Zurufen zum Altar“ lehren gehört, dass ein Mensch mehrfach wiedergeboren werden kann. Es gibt eine Alte Kreatur und eine Neue. Hier lehrt die Bibel etwas sehr Endgültiges (Man beachte dass man auch nur einmal sterben kann um für Christus zu leben, was jeder Christ durch die Taufe vor der Welt bezeugt, also selbst die Taufe erinnert uns an das endgültige einer Errettung)

Weiterlesen „Von der Bewahrung der Heiligen (Teil 2)“

Trichotomie und Dichotomie

Ist der Mensch zweigeteilt (dichotom) oder dreigeteilt (trichotom)? In meiner Jugendzeit war ich sehr geprägt durch die Schriften von Watchman Nee, der viel Wert auf eine Dreiteilung des Menschen legte. Es ging ihm hierbei darum zwsichen Seele und Geist zu unterscheiden. Im Grunde genommen (so verstand ich zumindest seine Schrift „der geistliche Christ“) kann der seelische Christ Gott nicht gefallen, nur der geistliche. Dieses dreifache Model (da auch säkular stark verbreitet) übernahm ich seitdem, ohne ausführliche Prüfung, außer dass  offensichtlich 1 Thess. 5,23 und Heb 4,12 die Trichomie zu bestätigen schienen.  Ich glaube Watchman Nee verwendete dafür das Bild der Stiftshütte, die einen Vorbereich ( = Leib), das Heilige ( = Seele) und das Heiligste (= Geist) enthielt.

Nun kann das als eine Detailfrage abgetan werden, aber dadurch dass man Seele und Geist nicht als Synonyme oder als zumindest unterschiedliche Aspekte des inneren Menschen wahrnahm, hatte ich große Probleme viele Bibelstellen zu verstehen, z.B. benutzt Paulus im Römerbrief gerne den Begriff „Geist“, so hier:

(Röm 8:4) auf dass die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist.

Geist war fürmichhieretwasfremdes, ich konnte mich an dieserVerheißung in Röm. 8,4 nicht freuen, denn „geistlich“ war ich ja nicht. Der Ausdruck Geist bleibtdannüberhaupt etwas mystisches, unerreichbares.

oder z.b. hier:

(1.Kor 5:5) ihn zu übergeben dem Satan zum Verderben des Fleisches, auf dass der Geist selig werde am Tage des Herrn Jesu.

In der hier beschriebenen Situation, so dachte ich, geht der Geist (Odem Gottes) natürlich zu Gott, die Seele geht aber verloren, zu diesem Ergebnis kommt ein arminianischer Trichtomist.

Nun fiel es mir  heute wie Schuppen von den Augen, dass die von mir übernommene Vorstellung falsch war. War dieser Punkt geklärt, waren eine vielzahl an biblischen Texten mir nun deutlich klarer geworden. Ich meine, jetzt ist mir klar geworden, was mit dem Begriff Geist in der Bibel gemeint ist (wenn er vom Geist des Menschen spricht), bisher war das etwas mystisches und unerreichbares, wenig definiertes für mich nicht greifbares, aber da hiermit ich selbst (oder mein Inneres) gemeint ist, wird vieles klar. Ich führe diese Zeilen nur auf um zu zeigen, wie man säkulare Denkmodelle über Jahre mit sich mitschleppt und dadurch die Schrift deutlich missverstehen kann.

Wie bin ich aber überhaupt auf diese Überlegung gestoßen. Dankbar bin ich dem Buch „Systematic Theology“ von Louis Berkhof.

Weiterlesen „Trichotomie und Dichotomie“

Naeman – Unverdiente Gnade für einen großen Sünder

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Ich habe den Kindern die Geschichte von Naeman erzählt und mir fiel auf, wie viel von der Botschaft des Evangeliums in dieser Geschichte verborgen ist, einige Punkte:

  1. Die Heilung war unverdient, Naeman hatte keinen Anspruch darauf, er war nicht nur Gottlos, sondern auch ein Götzendiener und einer der schlimmsten Feinde Israels.
    1. Gott gebraucht gerade eines seiner Verbrechen, um ihn zu retten
    2. War Naeman der einzige Aussätzige? (Lk 4:27) Und viele Aussätzige waren in Israel zu des Propheten Elisa Zeiten; und deren keiner wurde gereinigt denn allein Naeman aus Syrien.
  2. Die Heilung war völlig umsonst
    1. Kostete ihn aber fast alles, er musste
      1. Seinen Stolz ablegen (V.11-12)
      2. Seine Herkunft vergessen
      3. das Heil bei den Juden suchen (Wir dürfen das Heil bei DEM Juden suchen)
      4. Nicht auf seinen Reichtum / Wohlstand bauen (hätten wir Naeman hier gefragt, die hälfte abzugeben, wäre er damit nicht einverstnaden gewesen?)
  3. Die Heilung war alleine durch den Glauben an das Wort des Propheten Alleine durch den Glauben (war es das 7malige Taufen das ihn heilte? Könnte jeder das nachmachen, nein nur der Gläubige)
    1. Jesus ist unser Prophet, der spricht und durch den Glauben an sein Wort werden wir geheilt
    2. Die Heilung war alleine durch den Glauben an das Wort des Propheten) Alleine durch den Glauben (war es das 7malige Taufen das ihn heilte? Könnte jeder das nachmachen, nein nur der gläubige)
      1. Jesus ist unser Prophet, der spricht und durch den Glauben an sein Wort werden wir geheilt.

Beachtet auch die Bedeutung des Jordans als Sinnbild des Todes: Ich darf leben, weil Jesus den Tod auf sich nahm.

Audiobeitrag hier.

Weiterlesen „Naeman – Unverdiente Gnade für einen großen Sünder“